LARS BASCZOK

*Satsang

Satsang ist die Einladung zur Selbsterforschung in der Präsenz des Lehrers. Es ist keine Vermittlung einer fixen Lehre, Religion oder Tradition. Du selbst machst dich auf den Weg der eigenen unmittelbaren Erfahrung. Es gibt keine Technik oder Methode, die dich je zu dem führen könnte, was du schon immer warst. Deine wahre Natur ist erfahrbar im Innern, es ist das pure Verweilen im Sein. Es gibt nichts zu tun, nichts zu verstehen oder zu glauben, vielmehr ist es ein Eintauchen in diesen Moment.

Die meisten Menschen sehnen sich sehr nach innerer Ruhe, wenn sie jedoch versuchen still zu sein, tauchen konditionierte Impulse und Gedanken auf, denen sie, meist unbewusst, hinterherrennen. Im Satsang erforscht du dieses unbewusste Tun, um es endlich loszulassen und still damit sein zu können. Still zu sein bedeutet, mit den auftauchenden Impulsen und Gefühlen nichts zu tun. Dieses „still sein“ und „nichts damit tun“ ist die Kernbotschaft von Ramana Maharshi. Seine Lehre bestand ausschließlich darin still zu sein und das eigene Selbst zu erforschen; anzuhalten und das innere Tun zu beenden.

Das Aufwachen oder auch Erwachen genannt, geschieht in dem Moment, in dem du vollkommen anhälst und nichts mit all dem tust, was in dir auftaucht. Das Aufwachen könnte man auch als die wichtigste und grundlegende Veränderung der Erfahrung des menschlichen Lebens bezeichnen. Gleichzeitig ist es aber auch nur die „Normalwerdung“ des Menschen und das natürlichste der Welt. Wenn die quälenden Ich-haften Gedanken zur Ruhe kommen und an Bedeutung verlieren, stellt sich ein Frieden ein, der das Leben als großes Geschenk enthüllt, es offenbart dieses unbeschreibliche Glück und eine unbeschreibliche befriedende Stille, die das einfache Da-sein zu dem wundervollsten Mysterium werden lässt.

Lars Basczok ist ein spiritueller Lehrer, systemischer Coach und Familienaufsteller. Er wohnt mit seiner Frau und Tochter in Berlin und gibt Seminare in ganz Deutschland und der Schweiz. Seine Arbeit ist lebendig, still und bewegend. Seine Methoden sind das Neue Familienstellen, spirituelles Coaching und das Enneagramm. 2014 gründete er das spirituelle Zentrum Bewusstseinsarbeit Berlin in Berlin-Treptow, wo er regelmäßig Satsangs gibt. 2009 fiel er nach einer einer spirituellen Übung auf Skype plötzlich in tiefe Glückseligkeit. Die ichhaften Gedanken kamen alle zur Ruhe in einer Erfahrung der völligen Stille. Er erlebte Monate von durchströmender Liebe, ohne je zuvor etwas von transzendenter Spiritualität oder dem Aufwachen gehört zu haben. Seine Seinserfahrung vertiefte sich, als er auf seinen Lehrer Christian Meyer traf, der in der Tradition von Eli Jaxon-Bear, Sri H.W.L. Poonjaji und Ramana Maharshi steht. Dort studierte er über Jahre intensiver Selbsterforschung die Lehre des Neo-Advaita in Verbindung mit existenzieller Psychotherapie, die den Kern seiner Arbeit ausmachen. Parallel absolvierte Lars die Ausbildung zum Neuen Familienstellen nach Bert Hellinger und Michaela Kaden. Er entwickelte das ganzheitliche Erfolgsprogramm „Wege zum Glück“ und begleitet Menschen in der Verwirklichung ihres Selbst und ihrer Gaben.