ADA LABAHN & MAXIMILIAN HILD

*Getting in touch # Vakuum

Wir öffnen unsere Herzen in einen luftleeren Raum. Getting in touch. In Berührung kommen. Womit? Die Dämmerung weist uns den Weg!
Uns ist während der 43 Workshops, die wir besucht haben, aufgefallen, dass sich die Entfaltung unserer persönlichen Potentiale langsam erschöpft. Und dann, im Kakaorausch, wurden Zweifel laut, worum es sich handelt bei unserem ewig wilden, inneren Kind, und ob es ausgebeutet wird in den Tropen postmoderner Selbstoptimierungslogik.

Wir wenden uns um. Unseren Händen folgend, tappen wir in einen schummrig beleuchteten Raum. Was passiert da im Halbdunkel, wenn das, was "Ich" zu uns sagt, nicht den Ton angibt? Wer sind die Mitglieder einer Gemeinschaft, die
suchenden Händen folgt - nicht dem schweifenden Blick ins individuelle Innen.
Wir wollen uns den Fragen an das Wir zuwenden.
In der Dämmerung schwinden Grenzen, die Geistigen wie die Physischen. Wir kommen der Weisheit näher, die im unmittelbaren Austausch ohne Worte liegt, ahnend, dass wir doch nie getrennt waren. Vielleicht greifen wir in das Unbegreifliche.

Es treffen sich Haut und Haut; Muskeln erforschen fremde Bewegungen; Knochen erinnern Herkunft. Die eigene Hand und der Arm eines Anderen - sie bilden in der Berührung eine spürbare Einheit, die Einheit in der Vielheit. Und die Formen, Bewegungen und Rhythmen, Gewichte und Temperaturen der anwesenden Körper werden zur sinnlich erfahrbaren Vielheit in der Einheit, zur kollektiven Intimität.

Wie teilt sich eine Gruppe aus dem Innersten dem Großen und Ganzen mit?
Tanzen wir unser Fragezeichen!

Maximilian Hild und Ada Labahn teilen das Wissen um das Potential von verschiedensten Berührungsformen und der intuitiven Arbeit mit dem Körper seit ihrer Ausbildung zu Praktikern des Pantarei Appproachs. Gemeinsam erforschen sie die Erfahrungsebenen, die Jenseits von Gedanken liegen, und doch zu Erkenntnis führen. Ihr Qualifikationsbereich ergänzt sich durch die Hingabe zu Musik, Tanz, Theater, Filmkunst, Mystik, Humanismus, Ethik und Philosophie.

 

 

In #vakuum we are providing a space for performative interaction to get in touch with yourself through the other. We will make use of sound, light and physical touch. We aim to de-ritualize and de-capitalize experience.
We open our hearts into evacuated space. Getting in touch. With what? A dawning shows the way.
Being part of 43 workshops the impression of exhausting our personal development started creeping up on us. And then in a cocoa haze, doubts were raised about that deep down eternal wilderness ever to cultivate aka the inner child. More precisely if it is being exploited in and by the tropes of post-modern self-optimization.
We are turning. Following our hands, we tap into a dusky room. What happens in a twilight, where notions of our 'I' are not in charge? Who are the members of a community, that follow seeking hands not sweeping view, who can they become? We are turning, questioning the Us.
In dim lights lines are blurred, mentally and physically. Getting closer, wisdom sprinkles in a speechless conversation.
Skin meets skin. Muscles explore movement. Bone remembers origin. In touch, our own hands on anothers body forms a higher order – a coherent entity in it's multiplicity.
Form and rhythm, movement and sensation become shared intimacy. It is collectivization over civilizing.
Dance your interrogation mark!